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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung trägt mit ihrem breitgefächerten Aufgabenspektrum in vielen Bereichen zur Entwicklung der Metropole Berlin bei. Unter Leitung der Senatorin für Stadtentwicklung und Bürgermeisterin von Berlin, Frau Ingeborg Junge-Reyer, sind drei Staatssekretärinnen für die Bereiche Bauen und Wohnen (Frau StS Hella Dunger-Löper), Verkehr und Stadtplanung (Frau StS Maria Krautzberger) sowie Frau Regula Lüscher (Senatsbaudirektorin) zuständig.
Im Bereich „Stadtplanung“ werden im Rahmen der Flächennutzungs- und Bebauungsplanung Konzepte für einzelne Stadtgebiete wie z. B. das Planwerk Innenstadt erstellt. Ebenso geht es um übergreifende Rahmenplanungen für den Verkehr oder die Entwicklung der innerstädtischen Zentren.
Berlin ist eine grüne Stadt. Rund ein Viertel der Fläche sind Wälder, Grünflachen und Gewässer. Um diesen Schatz zu erhalten, werden Natur und deren Schutz in der Hauptstadt großgeschrieben. In Berlin leben über 20.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, die es zu schützen gilt. Naturschutz benötigt Akzeptanz, Verständnis und natürlich aktive Mitwirkung der Stadtbevölkerung, um langfristig einen Erhalt der Natur im Siedlungsraum sicherzustellen.
Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt im Programm „Soziale Stadt“. In Zusammenarbeit von Verwaltung, privatwirtschaftlichen Akteuren, Verbänden und Institutionen und besonders durch Bürgerinnen und Bürger werden durch die Verfahren des Quartiersmanagements die Entwicklungspotenziale in einzelnen Stadtteilen aktiviert.
Nicht nur in sozialer Hinsicht, sondern auch in Bezug auf das Alter muss die Stadt den wandelnden Ansprüchen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner gerecht werden. In Berlin wird die Bevölkerungszahl zwar mittelfristig stabil bleiben, die Gesellschaft jedoch wird älter und internationaler. Veränderte Bedürfnisse stellen besondere Ansprüche zum Beispiel an die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, in Gebäuden und Verkehrsmitteln. Welche Gestaltungsmöglichkeiten für die nächsten Jahrzehnte im Einzelnen bestehen, wird derzeit in einem Demografie-Konzept ressortübergreifend erarbeitet.
Bürgerinnen und Bürger Berlin sollen aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt beteiligt werden. Dazu gibt es unter anderem das Stadtforum, eine öffentliche Diskussionsplattform zu Fragen der Stadtentwicklung. Ob Konsens oder Kontroverse, das Forum ist Ideenschmiede und Beratungsinstrument für die Stadtentwicklungspolitik zugleich.
Neben städtebaulichen Projekten wie Flughafen Tempelhof oder am Alexanderplatz arbeitet die Senatsverwaltung auch in stadtübergreifenden Projekten mit dem Land Brandenburg zusammen. Hier werden zum einen großräumige Pläne zur Flächennutzung erstellt, aber auch gemeinsame Projekte wie der Flughafen BBI verwirklicht.
Bauen heißt auch, alte Bausubstanz zu erhalten. Gerade die vom Wandel geprägte Geschichte Berlins als Metropole eines Kaiserreichs, Stadt des NS-Regimes, geteilte Stadt und Hauptstadt nach der Wiedervereinigung erinnert durch ihre Architektur und stellt so besondere Anforderungen. Das Landesdenkmalamt Berlin ist mit der Aufgabe der Bau-, aber auch Gartendenkmalpflege betraut.
Die Verbindung von Alt und Neu hat in Berlin eine neue, das Stadtbild prägende Baukultur etabliert. So wurden im Wege von Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen seit der Wiedervereinigung neue Flächen für Wohnraum, Handel, Dienstleitung und Forschung geschaffen. In den letzten Jahren rückt das ökologische Bauen zunehmend in den Mittelpunkt.
Berlins tiefgreifender Strukturwandel nach dem Fall der Mauer ging auch einher mit einer Modernisierung der städtischen Infrastruktur – von den Straßen über die Schienenwege bis hin zu den Versorgungsnetzen.
Das Aufgabenfeld „Wohnen“ bietet Mietern und Vermietern einen umfangreichen Service – ob Berliner Mietspiegel, Wohngeldabfrage, Wohnungsmarkbericht oder Informationen zum Thema „Wohnen im Alter“, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung informiert umfassend zu unterschiedlichen Themen.
Gleiche Mobilitätschancen für alle. Ob Fußgänger, Rad- oder Pkw-Fahrer oder Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beschäftigt sich mit sämtlichen Fragen rund um die Fortbewegung in der Stadt. Auf der Grundlage von aktuellen Verkehrsdaten erfolgt eine zielgerichtete Planung der verkehrlichen Infrastruktur, besonders vor dem Hintergrund, dass sich das Verkehrsverhalten im Wege des demografischen Wandels kontinuierlich verändert und neue Ansprüche erhebt.
Mit der Verkehrslenkung Berlin wird der gesamte fließende Verkehr auf dem Berliner Hauptstraßennetz geregelt. Die Verkehrslenkung optimiert den Verkehr an und um Großbaustellen, bei Großveranstaltungen, Staatsbesuchen und Demonstrationen, aber auch bei Störungen zum Beispiel nach Verkehrunfällen.
Weitere Informationen finden Sie auf über 20.000 Seiten im Internetportal der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung unter www.stadtentwicklung.berlin.de.

Kontaktdaten


Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Tel.: +49 30 9012-0
Fax: +49 30 9012-3100
E-Mail
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Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung


„Berlin ist eine internationale Stadt; hier treffen sich Menschen aus aller Welt. Diesen positiven Trend will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung fördern, indem wir angenehme Aufenthaltsmöglichkeiten bieten. Dabei geht es zum einen um die attraktive Gestaltung des öffentlichen Raumes, insbesondere der Straßen und Plätze, zum anderen darum, durch ein umfassendes Verkehrsmanagement und Wegeleitsystem beizutragen, dass alle sicher und schnell an ihr Ziel gelangen.
Gerade für die Älteren aber auch für Familien mit Kindern kümmern wir uns um die „barrierefreie“ Stadt, das heißt um barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Gebäuden, kulturellen Einrichtungen und Verkehrsmitteln.
Von einer attraktiven Stadt profitieren alle, unsere Gäste, wie auch die Berlinerinnen und Berliner. Durch eine intensive Zusammenarbeit der unterschiedlichen Interessenvertreter bei Service in the Cit“ ist es möglich, Ideen zur Gestaltung der Stadt aus verschiedenen Perspektiven zu berücksichtigen und optimal umzusetzen.“

